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Welches Blutzuckermessgerät eignet sich für Senioren?

Blutzuckermessgeräte mit einem besonders großen Display und entsprechend großzügiger Anzeige der Werte.

Mit zunehmendem Alter nehmen bei den meisten Menschen bedauerlicherweise auch die gesundheitlichen Einschränkungen bzw. Erkrankungen zu, welche natürlich den Lebensalltag massiv beeinträchtigen. Diabetes ist hierbei regelrecht das Paradebeispiel, wobei die meisten Senioren die Diagnose erst von ihrem Arzt erfahren. Dementsprechend groß ist dann auch der Schock, da Alterszucker durchaus zu einer sehr bestimmenden Krankheit werden kann. Diabetes-Patienten im hohen Alter sind gezwungen, ihren Lebensalltag entsprechend der Krankheit anzupassen und auch ihren Blutzuckerwert regelmäßig zu kontrollieren. Hierbei sind Blutzuckermessgeräte in den heimischen vier Wänden ein regelrechtes Must-have, doch haben die wenigsten Senioren auch wirklich Erfahrung im Umgang mit den Geräten bzw. wissen die meisten Senioren überhaupt nicht, worauf es bei dem Kauf eines derartigen medizinischen Hilfsgeräts ankommt.

Es gibt bedauerlicherweise keine allgemeingültige Kaufempfehlung für ein Blutzuckermessgerät, da das optimale Gerät für jeden Blutzuckerpatienten im Seniorenalter unterschiedlich ausfällt. Es kommt sehr stark darauf an, ob der Diabetes Typus 1 oder der Diabetes Typus 2 diagnostiziert wurde. Auch die weitergehenden gesundheitlichen bzw. körperlichen Einschränkungen des älteren Patienten müssen bei der Kaufentscheidung mitberücksichtigt werden.

Blutzuckermessgeräte für Senioren
Symbolfoto: Von Proxima Studio/Shutterstock.com

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Zuletzt aktualisiert am 2021-03-02 um 9:02 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Was ist ein Blutzuckermessgerät überhaupt?

Bei einem Blutzuckermessgerät handelt es sich um ein elektronisches medizinisches Hilfsgerät, welches den aktuellen Glukosespiegel des Blutes misst und anzeigt. Unterschieden wird jedoch zwischen einem sogenannten invasiven Blutzuckermessgerät sowie einem nicht-invasiven Gerät oder den intelligenten Blutzuckermessgeräten. Mit einem derartigen Gerät wird der Patient in die Lage versetzt, den aktuellen Glukosewert bequem in den heimischen vier Wänden zu einer bestimmten Uhrzeit zu messen. Der Arztbesuch wird damit, zumindest zum Zweck der Blutzuckerwertfeststellung, überflüssig.

Für gewöhnlich ist ein Blutzuckermessgerät in einem Set erhältlich, welches aus

  • dem elektronischen Glukosemesser
  • einer Stechhilfe
  • Lanzetten
  • Kabel für die Datenübertragung
  • Batterien
  • Blutzuckerstreifen

besteht.

Wie umfangreich das Set letztlich ausfällt, hängt auch ein Stück weit von der Art der Messmethode ab, für welche das Gerät ausgelegt ist.

Was ist die invasive Blutzuckermessung?

Eine invasive Blutzuckermessung erfolgt in der Regel stichprobenartig und bietet dem Patienten somit eine sehr hohe Flexibilität im Hinblick auf den Zeitpunkt der Messung. Für gewöhnlich sind die invasiven Geräte auf dem Markt sehr kostengünstig verfügbar und es lassen sich auch mobile Messung in beliebiger Häufigkeit durchführen. In der Regel ist in dem Gerät auch eine Speicherkarte sowie eine Uhr verbaut, sodass die Messdaten auch auf ein anderes Gerät übertragbar sind.

Was ist die nicht-invasive Blutzuckermessung?

Die nicht-invasive Blutzuckermessung ist noch relativ jung auf dem Markt und zählt somit zu den moderneren Messmethoden. Im Gegensatz zu der invasiven Blutzuckermessung ist eine Blutentnahme für den Messvorgang nicht erforderlich, allerdings ist die nicht-invasive Blutzuckermessung im Vergleich zu der invasiven Blutzuckermessung auch recht ungenau. Bei den Geräten, welche den Blutzuckertest auf nicht-invasiver Basis durchführen, gibt es noch weitere Unterscheidungen im Hinblick auf die Messmethode. Unterschieden wird hier in erster Linie die Technologie, welche zum Einsatz kommt. Derzeitig gibt es auf dem Markt zwei verschiedene Technologien: die optische Methode sowie die transdermale Methode. Bei der optischen Methode wird der Glukosewert auf der Grundlage von farblichen Veränderungen oder Temperaturveränderungen der Haut festgestellt während hingegen bei der transdermalen Methode der Schweiß auf der Haut gemessen wird. Gemessen wird bei beiden Technologien mittels eines Pflasters, welches auf der Haut des Patienten platziert wird.

Welche Geräte bieten die genauesten Messergebnisse?

Blutzucker messen
Symbolfoto: Von Alexander Raths/Shutterstock.com

Wer als Diabetes-Patient Wert auf sehr genaue Messergebnisse legt, der sollte sich den invasiven Blutzuckermessgeräten zuwenden und wird dementsprechend auch nicht um die Blutentnahme während der Testung herumkommen. Bei dem Kauf eines derartigen Geräts ist es wichtig, dass das Gerät der Deutschen Industrienorm (DIN) ISO 15197 aus dem Jahr 2013 entspricht. Dies ist der aktuelle Standard bei den Blutzuckermessgeräten, welcher lediglich eine Messtoleranz von 15 Prozent als Maximalwert erlaubt.

Es gibt durchaus Geräte, welche den Zuckerwert auf der Basis von anderen Körperflüssigkeiten wie beispielsweise Schweiß durchführen. Hierzu muss allerdings gesagt werden, dass derartige Ergebnisse mit großer Skepsis betrachtet werden müssen. In diesen Körperflüssigkeiten ist der Glukosewert medizinisch gesehen immer geringer als im Blut, sodass die Werte sehr ungenau sind.

Welche Kriterien sind für den Kauf eines Blutzuckermessgeräts wichtig?

Auch wenn die Unterschiede im Hinblick auf die Grundart der Messgeräte bekannt sind, ist die Kaufentscheidung von einem Blutzuckermessgerät nicht immer einfach. Etliche Senioren, die sich aufgrund der Artzdiagnose mit dieser Thematik beschäftigen müssen, ziehen bei der Kaufentscheidung ihre jüngeren Angehörigen zurate, welche sich etwaig noch nicht mit der Thematik auseinandersetzen mussten. Viele Senioren jedoch haben keine Angehörigen und müssen die Kaufentscheidung dementsprechend selbst treffen.

Die wichtigsten Kriterien für den Kauf eines Blutzuckermessgeräts sind

  • die Bedienung
  • die Genauigkeit der Messmethode
  • die Dauer der Messung
  • die Menge der benötigten Blutprobe für die Messung
  • die Ausmaße des Geräts
  • der vorhandene Speicherplatz
  • die optionalen Extras

Auch der finanzielle Aspekt darf bei einem Blutzuckermessgerät nicht außer Acht gelassen werden. Obgleich die Geräte in der Anschaffung für gewöhnlich recht kostengünstig sind, so muss auch immer der Folgekostenaspekt durch die Teststreifen berücksichtigt werden. Es gibt durchaus Geräte, die alle erdenklichen Arten und Größen der Teststreifen auslesen können. Es gibt jedoch auch Geräte, bei denen eine ganz bestimmte Art von Teststreifen erforderlich werden.

Wo kann ein Blutzuckermessgerät erworben werden?

Das Gute bei den Blutzuckermessgeräten ist, das es sie ohne ein Rezept in nahezu jeder Apotheke zu kaufen gibt. Der Erwerb ist jedoch auch in ausgewählten Technikgeschäften sowie im Internet möglich. Der Markt ist durchaus groß, sodass die Preise für das Blutzuckermessgerät auch variieren. Die Höhe des Preises hängt ganz entscheidend von dem Gerät selbst sowie dessen Funktionen ab. Die einfachen Geräte sind bereits in einer Preisspanne von rund 10 Euro bis 80 Euro verfügbar. In einigen Fällen ist jedoch auch eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse möglich. Dies ist jedoch abhängig von der jeweiligen Krankenkasse sowie der Dauer und der Spezifikation der Grunderkrankung.

Die Kostenübernahme der Krankenkasse für den Erwerb eines Blutzuckermessgeräts kann erheblich vereinfacht werden, wenn der Patient in ein entsprechendes Disease-Management-Programm aufgenommen wird. Aktuell werden jedoch nur die Kosten für die invasiven Blutzuckermessgeräte von der Krankenkasse übernommen. Der Erwerb eines nicht-invasiven Geräts muss in der Regel von dem Patienten selbst gezahlt werden.

Was ist bei einem Blutzuckermessgerät noch wichtig?

Im Zusammenhang mit dem Blutzuckermessgerät ist ebenfalls wichtig, dass die Hygiene eingehalten wird. Die Pflege sowie der Austausch der jeweiligen Lanzetten nebst der Teststreifenhygiene ist grundlegend für das Messgerät. Gerade ältere Diabetes-Patienten sollten daher auf jeden Fall den Benutzerkomfort bei der Auswahl des Geräts in den Vordergrund stellen.

Die Teststreifen

Ebenso wie die Anzahl der Hersteller für Blutzuckermessgeräte enorm hoch ist, so gibt es auch verschiedene Anbieter für Teststreifen. Das ganze Prinzip der Blutzuckermessung sollte daher auf jeden Fall als Zusammenspiel zwischen dem reinen Messgerät sowie den Teststreifen betrachtet werden. In der Regel verfügen die Teststreifen über einen entsprechenden Code, welcher in das Messgerät eingegeben werden muss. Das Messgerät erkennt dann die Art des Teststreifens und liefert dann entsprechend das Messergebnis. Hierbei sollte der Patient Sorgfalt walten lassen, da eine fehlerhafte Code-Eingabe auch nicht selten zu fehlerhaften Messergebnissen führt. Es kommt hierbei dann auch darauf an, welchem Typus das Blutzuckermessgerät zugeordnet werden kann.

Es gibt

  • sogenannte Einzelstreifen-Blutzuckermessgeräte
  • Blutzuckermesssysteme ohne Teststreifen

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Die Einzelstreifen-Blutzuckermessgeräte müssen vor jedem Messvorgang mit einem entsprechenden Teststreifen versehen werden. Der Teststreifen wird dann in den entsprechenden Einfuhrschacht platziert, damit der Testvorgang gestartet werden kann. Derartige Geräte sind für gewöhnlich recht klein und handlich und lassen sich auch sehr leicht bedienen, weshalb sie sehr weit verbreitet sind. Für ältere Senioren, die mit körperlichen oder auch geistigen Einschränkungen zu kämpfen haben, kann die Bedienung jedoch sehr problematisch werden. Bei diesen Systemen ist zudem auch die Teststreifenhygiene ganz besonders wichtig, was ebenfalls unter gewissen Umständen zu Problemen führen kann. Wem dies nicht behagt oder wer als Senior große Probleme damit hat, sollte dementsprechend auf ein Messsystem ohne Teststreifen den Fokus legen. Bei diesen Messsystemen erfolgt die Messung über sogenannte Testzellen, welche sich in einer größeren Kassettentrommel befinden. Diese Systeme bieten auch den Vorteil, dass die Lanzetten sich ebenfalls in dem Trommelmechanismus befinden. Auch die Stechhilfe ist in das System verbaut, sodass nur die Kassettentrommel zur Wahrung der Hygiene gewechselt werden muss.

Die Handhabung der Messsysteme ist in der Regel etwas einfacher, sodass auch Patienten in einem sehr fortgeschrittenen Alter mit körperlichen Einschränkungen ihre Messungen selbst durchführen können. Dem steht jedoch der Nachteil gegenüber, dass die Messsysteme eine größere Bauform und auch ein höheres Gewicht aufweisen, sodass sie für den mobilen Einsatz nicht gerade optimal geeignet sind. Im Zusammenhang mit den Messsystemen muss zudem noch gesagt werden, dass die Hygiene der Trommel das absolute A und O bei der Messung ist. Werden die Testzellen verschmutzt, so ist eine genaue Messung nicht notwendig. Bedingt durch den Umstand, dass sich die Testzellen jedoch innerhalb der Trommel befinden, ist die Gefahr einer Verschmutzung als überaus gering anzusehen.

Welches Gerät für welchen Patienten die richtige Wahl ist, kann an dieser Stelle nicht verallgemeinert gesagt werden. Vielmehr hängt es von dem Alter sowie dem körperlichen und auch den geistigen Zustand des Patienten ab, welches Gerät letztlich erworben werden sollte. Wenn der Patient noch sehr fit ist und einen aktiven Lebenswandel pflegt, kann das Blutzuckermesssystem die richtige Wahl sein. Wenn ein Patient jedoch eher einen einfachen Test bevorzugt und dabei Wert auf ein sehr genaues Ergebnis legt, so ist mit Sicherheit das Blutzuckermessgerät mit Teststreifen die richtige Entscheidung. Der finanzielle Aspekt ist selbstverständlich ebenfalls zu berücksichtigen, auch wenn einige Krankenkassen durchaus einen Kostenbeitrag für den Erwerb des Blutzuckermessgeräts leisten. Dieser Kostenbeitrag beschränkt sich dabei jedoch nur auf den reinen Erwerb des Geräts, die Folgekosten müssen von dem Patienten in der Regel selbst getragen werden. Auch die persönliche Befindlichkeit des Patienten sollte bei der Wahl des richtigen Geräts auf jeden Fall berücksichtigt werden. Nicht jeder Diabetes-Patient mag auch wirklich den Umgang mit den Teststreifen. Da der Patient jedoch die Blutzuckermessung im Idealfall selbstständig durchführen soll, ist dieser Aspekt daher auch immens wichtig.

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