Gehhilfe für Senioren – Wertvolle Hilfe im Alltag

Mit Gehhilfen bis ins hohe Alter mobil den Alltag bewältigen

Gehhilfe für Senioren
Gehhilfen für Senioren – Mobil durch den Alltag Foto: Dragon Images / Bigstock

Die Menschen werden immer älter. Damit gehen Chancen und Herausforderungen einher. Auch der Markt an Gehhilfen für Senioren profitiert vom demografischen Wandel. Um im Alltag weiter mobil zu sein, gibt es diverse Möglichkeiten der Unterstützung. Je nach Einschränkungsgrad sollten Senioren das Angebot prüfen, um zu erkennen, mit welcher Gehhilfe oder welchen Hilfmittel für mehr Mobilität sie am besten zurecht kommen.

Wenn die Muskelkraft nicht mehr reicht

Auf der einen Seite ist es der natürliche Alterungsprozess, der Menschen auf die Notwendigkeit einer Gehhilfe für Senioren verweist. Denn mit steigendem Alter nimmt die Muskulatur ab und die Kraft der Beine reicht für längere Strecken nicht mehr aus. Aber auch Unfälle oder Erkrankungen können eine Gehhilfe für Senioren erforderlich machen. Dabei stehen ihnen inzwischen verschiedene Modelle zur Auswahl.

Angebote für Gehstöcke und Gehhilfen

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Letzte Aktualisierung am 20.09.2017 um 12:48 Uhr / Werbung / Produktbilder: Amazon

Einstieg mit Handstock

Handstöcke sind in der Regel der Einstieg in die Gehhilfen. Wer noch recht fit ist, aber zeitweise beispielsweise mit Gleichgewichtsproblemen zu kämpfen hat, kann sich mit einem Handstock behelfen. So lässt es sich wieder sicher im Alltag bewegen. Bei den Gehstöcken gibt es neben dem klassischen Modell auch vierfüßige Typen. Diese sind zu Beginn in der Regel noch gewöhnungsbedürftig, bieten aber mehr Sicherheit für Senioren, weil sie nicht so schnell wegrutschen können

Rollatoren lösen klassische Gehböcke ab

Rollatoren sieht man inzwischen viel auf den Straßen, da sie verschiedene Vorteile für Senioren mit Gehproblemen bieten. Rollatoren sind Gehwagen mit drei oder vier Rädern und meistens einem Korb, in dem Utensilien für die Gesundheit oder Einkäufe transportiert werden können. Aufgrund der Räder wird die Fortbewegung enorm erleichtert. Bei soliden Modellen ermöglicht eine zusätzlich eingebaute Sitzhilfe für Ruhemöglichkeiten bei längeren Strecken.

Rollator als moderne Gehhilfe
Rollatoren sind kaum noch aus dem normalem Stadtbild wegzudenken. Der Rollator macht Gehhilfen alltagstauglicher. Foto: Robert Hoetink / Bigstock

Gehgestelle gibt es seit der Erfindung der Rollatoren nur noch selten. Diese auch als Gehbock bezeichnete Hilfe bietet eine hohe Standsicherheit, da sie auf vier Füßen stets Stabilität bietet. Allerdings muss das Gestell zum Fortbewegen immer wieder angehoben und weitergesetzt werden. Dafür ist Kraft erforderlich, die nicht alle Senioren aufbringen können. Ein Vorteil gegenüber dem Rollator dürfte der finanzielle Aspekt sein, obwohl ein Standard Rollator mittlerweile auch schon recht günstig zu kaufen ist.

Keine Gehhilfe, aber Hilfe bei Fortbewegung: der Rollstuhl

Nach einer Krankheit kann durchaus der ganze Körper und nicht nur die Beinmuskulatur geschwächt sein. Dann kann ein Rollstuhl im Alltag hilfreich sein, da die Mobilität durch den Stuhl bis zu einem gewissen Grad erhalten bleibt. Der Rollstuhl gehört aber nicht in die klassische Gruppe der Gehhilfen, weil der Patient diesen natürlich nicht zum Gehen verwendet, sondern sich darin sitzend fortbewegt. Dennoch ermöglicht der Rollstuhl alten oder kranken Personen eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, weil sie sich fortbewegen können.

Klein und wendig für die Wohnung

Gehilfen sollten stets auf die individuelle Situation der Senioren angepasst werden. Ist abzusehen, dass die Mobilitätshilfe eher für lange Strecken benutzt werden soll, muss eine andere Möglichkeit in Betracht gezogen werden, als bei einer Nutzung ausschließlich in der Wohnung. Beim Indoor-Modell steht die Wendigkeit im Vordergrund. Der Rollator sollte dann leichter sein und er braucht nicht so viele Lagerungsflächen als wenn mit ihm Einkäufe getätigt werden sollen. Typen unter sieben Kilo, die sich über kleinere Erhebungen in der Wohnung, erleichtern die Nutzung für Senioren erheblich.

Sinnvoll ist in der Wohnung sicher auch ein schmaler Rollator, der nicht im Weg steht, wenn er gerade nicht benötigt wird. Meistens hat er weniger Räder und lässt sich dann bei Hindernissen leichter in Kippposition bringen. Hier bieten sich auch faltbare Rollatoren an, die neben dem Esstisch oder Sofa platzsparend untergebracht werden können.

Elektrische Gehhilfe: Schnell, aber teuer

Elektrische Gehhilfen für Senioren entlasten ebenfalls die Gelenke und bringen die Senioren meist schneller voran, als Modelle, die mit reiner Körperkraft bewegt werden müssen. Mit bis zu 15 Kilometern in der Stunde sind mit den elektrisch angetriebenen Hilfen möglich. Sie dürfen ohne Führerschein und auch auf Gehwegen fahren. Somit müssen Senioren keine besonderen Voraussetzungen erfüllen oder gar eine Prüfung absolvieren, um eine solche Hilfe zu nutzen. Sogenannte Elektro-Scooter sind allerdings die teuerste Variante der Mobilitätshilfe.

Die Gehhilfe für Senioren – Nicht am falschen Ende sparen

Überhaupt spielt der finanzielle Aspekt bei der Überlegung einer Gehhilfe für Senioren eine wichtige Rolle, mit der sich Interessenten auseinandersetzen sollten. In vielen Fällen bezuschussen Krankenkassen Mobilitätshilfen. Sparsamkeit ist in dieser Frage nicht immer ratsam. Denn wenn auch teilweise schon Discounter Rollatoren anbieten, steht die Sicherheit im Vordergrund. Außerdem müssen Rollatoren regelmäßig gewartet werden, damit sie für die Senioren nicht zur Gefahr werden.

Zweitmodelle durchaus sinnvoll

Senioren, die eine Gehhilfe benötigen, sollten über ein Zweitmodell nachdenken, wenn sie beispielsweise zwischen Innen und Außen wechseln wollen beziehungsweise wenn sie in verschiedenen Stockwerken auf die Stabilität ihrer Gehhilfe angewiesen sind.

Beratung und Hilfe durch Profis

Welches Modell bei Gehhilfen für Senioren am Ende passend ist, kann nur eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema sowie eine Testphase zeigen. Sanitätshäuser und Krankenkassen sind hier die richtigen Ansprechpartner.

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