Ratgeber Pflegebett für Senioren

Krankenbett, Seniorenbett oder Pflegebett – Für die Pflege daheim unerlässlich

Pflegebett für Senioren zur Pflege zu Hause
Symbolfoto: Von Monkey Business Images /shutterstock.com

Pflegebetten sind weitaus mehr als nur eine reine nächtliche Ruhestätte für Senioren. Vielmehr ist ein Pflegebett ein wichtiges medizinisches Hilfsmittel zur Versorgung der pflegebedürften Senioren, die in den heimischen vier Wänden von nahen Angehörigen betreut werden. Sollte eine Behinderung oder eine Krankheit ein Pflegebett erforderlich machen, so muss dieses Pflegebett natürlich den Bedürfnissen der zu pflegenden Person entsprechen. Mit dem Pflegebett wird dabei nicht nur ein gewisses Sicherheitsbedürfnis der zu pflegenden Person geschaffen, vielmehr wird auch täglicher Komfort geboten.

Welche Eigenschaften sollte ein gutes Pflegebett besitzen?

Ganz wie es der Name bereits vermuten lässt ist ein Pflegebett mit einem normalen Bett nicht vergleichbar. Vielmehr sollte ein gutes Pflegebett über spezielle Ausrichtungen verfügen, die sich ganz auf die jeweilige Situation anpassen lässt.

Diese Situationen können sein

  • Nahrungsaufnahme
  • Hygienemaßnahmen
  • Therapiemaßnahmen

Sehr gute Pflegebetten bieten diesbezüglich eine elektronische Verstellbarkeit der Liegehöhe sowie eine, zumeist viergeteilte, Liegefläche. Dies begünstigt den Komfort der zu pflegenden Person und erleichtert der pflegenden Person die Arbeit. Überdies lassen sich durch die viergeteilte Liegefläche auch übermäßige Wirbelsäulenbelastungen sowie Druckstellen vermeiden.

Im Hinblick auf die Patientensicherheit während des Liegens gibt es in Deutschland eine eindeutige Rechtslage. Eine freiheitsberaubende Maßnahme des Patienten durch Seitengitter ist nicht mehr zulässig. Bei einem guten Pflegebett jedoch können die Seitengitter bei Bedarf hochgeschoben werden, sodass die zu pflegende Person hinreichend ohne freiheitsentziehende Maßnahme vor einem Sturz aus dem Bett geschützt wird.

Ein Pflegebett sollte im Idealfall mit skalierbaren Rollen ausgestattet sein, welche eine Positionsveränderung des Pflegebetts ermöglicht. Gerade dann, wenn Technik im Spiel ist, sollte auf eine sichere Technik geachtet werden. Bei sehr guten Pflegebetten springt die Motorentechnik nur im Bedarf an und die erforderlichen Kabel sind unerreichbar für die zu pflegende Person angebracht.

Die Funktionsweise eines elektronischen Pflegebetts

Für gewöhnlich befindet sich an dem Pflegebett eine überaus benutzerfreundlich gestaltete Technik, die sowohl die Höhenverstellbarkeit der Liegefläche als auch die restlichen Funktionen steuert. Im Regelfall wird dies durch zwei separate kleinere Elektromotoren gewährleistet, mit welchen sich die Liegefläche verstellen lässt.

Unterschieden werden muss hierbei zwischen der sogenannten Scherentechnik sowie die Hubsäulentechnik. Bei Pflegebetten mit Hubsäulentechnik befinden sich die Motoren jeweils am Fuß- sowie Kopfteil des Bettes, sodass hohe Stabilität gewährleistet ist. Bei einem Pflegebett mit Scherentechnik jedoch gibt es in der Regel lediglich einen einzigen Hebemotor, mit welchem das Bettuntergestell in der Höhe verstellt werden kann. Der Vorteil von einem Pflegebett mit Scherentechnik ist, dass es ein geringeres Eigengewicht aufweist und daher auch von weniger kräftigen Personen problemlos geschoben werden kann. Ein Pflegebett mit Scherentechnik lässt sich auch problemlos erweitern, während hingegen ein Pflegebett mit Hubsäulentechnik in der Regel nicht erweitert werden kann.

Welches Bett letztlich für welche Situation richtig ist wird durch die Bedürfnisse der zu pflegenden Person entschieden. Natürlich spielt auch das Budget eine Rolle, da Pflegebetten nicht gänzlich günstig sind. In vielen Fällen jedoch gibt es Zuschüsse von der Krankenkasse oder auch von staatlicher Seite. Das Wohl der zu pflegenden Person ist daher nicht gänzlich von dem Geldbeutel abhängig, sodass jede Person mit Pflegebedarf zu einem guten Pflegebett und dem damit verbundenen Komfort kommen kann.

Seniorenbetten und Pflegebetten

Hier finden Sie einige Modelle, welche über Amazon günstig bestellt werden können. Dieses ist jedoch nur empfehlenswert, wenn die Kosten selber getragen werden müssen, wenn z.B. (noch) kein Pflegegrad/Pflegestufe oder Verordnung vom Arzt vorliegt. Es empfiehlt sich immer zuerst ein Gespräch mit der Krankenkasse/Pflegekasse. Bei einer Pflegestufe wird der Großteil der Kosten für ein entsprechendes Bett von der Krankenkasse oder von der Pflegekasse übernommen. Sie bezahlen nur einen kleinen Eigenanteil. Für die Beantragung ohne Pflegestufe benötigen Sie die Verordnung eines Arztes. Bei Fragen wenden Sie sich daher am besten immer erst an die Krankenkasse/Pflegekasse.

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Letzte Aktualisierung am 15.12.2019 um 23:12 Uhr / Werbung / Produktbilder: Amazon

Der Vergleich mit einem herkömmlichen Bett

Pflegebedürftige Menschen sind in der Regel bettlägerig, sodass der Unterschied zwischen einem normalen Bett und einem Pflegebett im Alltag sehr deutlich in Erscheinung tritt. Es gibt zwar durchaus Menschen mit der Ansicht, dass eine gute Pflege auch in einem normalen Bett realisiert werden kann, doch ist diese Ansicht nur zu häufig falsch. Fakt ist zwar, dass ein normales Bett finanziell gesehen sehr viel günstiger ist, doch lässt sich mit einem normalen Bett die Pflege der zu pflegenden Person nicht optimal gewährleisten.

Welche Unterschiede gibt es zwischen einem Pflegebett und einem normalen Bett?

Krankenbetten für die Pflege von Senioren zu Hause
Symbolfoto: Von Robert Kneschke /Shutterstock.com

Ein ganz großer Unterschied, der sich im Alltag sehr stark bemerkbar macht, ist in erster Linie die Betthöhe bzw. die Höhe der Liegefläche. Bei einem normalen Bett ist die Höhe der Liegefläche niedriger am Erdboden, sodass die zu pflegende Person oder eine etwas ältere Person das Bett aus eigener Kraft nur schwerlich verlassen kann. Bei einem seniorengerechtem bzw. Pflegebett ist die Liegefläche etwas höher angesetzt, sodass die zu pflegende Person bzw. die ältere Person das Bett sehr viel leichter mit Hilfe einer pflegenden Person erreichen bzw. auch verlassen kann.

Ein weiterer Unterschied zwischen einem normalen Bett und einem Pflegebett ist in der Aufmachung der Liegefläche zu finden. Bei einem normalen Bett ist es maximal möglich, die Liegefläche am Kopfende stufenweise zu verändern. Dies wird mithilfe des Lattenrostes realisiert und ist für gewöhnlich nur bei Betten der etwas teureren Preisklasse möglich, sodass maximal ein Aufrichten des Oberkörpers erreicht werden kann. Bei einem guten Pflegebett jedoch lässt sich die Liegefläche sowohl in der Höhe ganzflächig als auch in verschiedenen Regionen der Liegefläche verändern, was natürlich die Pflege der zu pflegenden Person bzw. der älteren Person für die pflegende Person merklich erleichtert. Die bettlägigere pflegebedürftige Person wird im Verlauf des Tages in der Regel das Bett nur sehr selten verlassen, sodass alle entsprechenden Bedürfnisse des Alltags vom Bett aus verrichtet werden müssen. Sei es die Körperhygiene oder die Nahrungsaufnahme, die Liegefläche muss dementsprechend eine hohe Flexibilität aufweisen und sich entsprechend auch beliebig verändern lassen.

Ebenfalls als Unterschied zwischen einem normalen Bett und einem Pflegebett muss die Sicherheit des Bettes angesehen werden. Bei einem normalen Bett besteht immer die Gefahr, dass die zu pflegende bzw. ältere Person sich durch einen Sturz aus dem Bett Verletzungen zuziehen kann. Bei einem Pflegebett hingegen ist in der Regel eine entsprechende Sicherheitsvorkehrung an der Bettseite vorhanden, die bei Bedarf durch die zu pflegende Person hochgezogen bzw. hochgeklappt werden kann. Sollte die zu pflegende Person einen unruhigen Schlaf haben, so kann sie durch die Sicherheitsvorkehrung nicht aus dem Bett herausfallen. Hierbei sollte dann jedoch der Aspekt bedacht werden, dass die zu pflegende Person hierfür auf jeden Fall ihr Einverständnis geben muss. Sollte dies nicht geschehen ist sehr schnell der Punkt der freiheitsentziehenden Maßnahme erreicht, welche in Deutschland nur auf richterliche Anweisung erfolgen darf.

Ein kleiner, aber im Alltag durchaus feiner, Unterschied zwischen einem normalem und einem Pflegebett ist unterhalb des Bettes zu finden. Gute Pflegebetten sind mit Rollen an den Füßen ausgestattet, welche sich selbstverständlich manuell fixieren lassen. Sind die Rollen fixiert wird sich das Bett in dem entsprechenden Raum keinen Millimeter von der Stelle bewegen. Sollte der Stopp der Rollen jedoch gelöst werden kann die Position des Bettes nach Bedarf verändert werden. Die zu pflegende Person kann dann durch die pflegende Person problemlos bei schönem Wetter in den Garten befördert werden, sodass die zu pflegende Person auch ein paar schöne Sonnenstrahlen oder die generellen Vorzüge des schönen Wetters außerhalb des Raumes erleben darf.

Der Erwerb eines Pflegebettes ist im Fall einer häuslichen Pflege auf jeden Fall empfehlenswert, da das Pflegebett nicht nur der zu pflegenden Person, sondern vielmehr auch der pflegenden Person merklich das Leben erleichtert.

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Letzte Aktualisierung am 16.12.2019 um 01:22 Uhr / Werbung / Produktbilder: Amazon